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Wanderung Vättis - Kunkelspass - Vättis (Tamins/Ringelspitzhütte)

Sommer

Beschreibung

Von Vättis (950m.ü.M.) aus gehen Sie über die wenig befahrene Strasse Richtung Kunkels sanft steigend auf dem Talboden zwischen Wiesen und Waldstücken. Ab dem Fahrverbot bei Unterkunkels wird der Weg etwas schmaler, vorbei am Restaurant Eggwald und die verstreute Maiensässe von Kunkels, und mündet schliesslich in einen breiten Waldweg für die letzten steileren 150 Höhenmeter bis zum Kunkelspass (1357m.ü.M.); insgesamt ca. 7km. Am Kunkelspass befindet sich Bergrestaurant Überruf mit ein Massenlager.
Keine exponierten Stellen, keine schmalen Pfade, keine Kletterpartien.

Varianten

  1. Kurz vor dem Fahrverbot bei Unterkunkels über den Waldweg östlich, parallel zum Talboden, über breiten Waldweg, erst steigend bis auf 1200m und dann horizontal bis man wieder auf die Hauptstrasse trifft. Durch den Wald mit Durchblicken auf Kunkels und die andere Talseite.
  2. Auf der Höhe der Schreustobel, etwa 1km nach dem Fahrverbot, westlich steigend bis auf 1290m, oberhalb Kunkels durch den Wald zum Kunkelspass
  3. Ab Kunkelspass (1370m.ü.M.):
    1. Zurück nach Vättis
    2. Weiter zur Ringelspitzhütte (1998m.ü.M.), ca. 3km, Übernachtung möglich
    3. Weiter nach Tamins, Vorderrheintal (660m.ü.M.), ca. 4 km.

Winter

Wintertour Vättis - Ringelspitzhütte

Die Ringelspitzhütte SAC ist auch im Winter mit Ski oder Schneeschuhen erreichbar in etwa 5 Stunden ab Vättis. Auf Voranmeldung ist in der Hütte ein Abendessen und eine Übernachtung möglich (Siehe Hotels & Restaurants ausserhalb vom Dorf

Ab Vättis bis zum Kunkelspass, zirka 7 Kilometer, sind etwa 350 Höhenmeter zu bewältigen, ab Kunkelspass bis zur Ringelspitzhütte nochmal etwa 650 Höhenmeter und 3 Kilometer. Selbstverständlich sollte man für diese Tour die Wetter- und Lawinenlage beachten.

Ab der Hütte gibt es anspruchsvolle Touren, zum Beispiel auf den 3247m hohen Ringelspitz.

Allgemeine Bemerkungen

Bitte beachten Sie, dass die Wandervorschläge auf unserer Webseite unterschiedliche Ansprüche stellen (vom Spaziergang bis zur anspruchsvollen Bergtour). Je nach Wetterlage und persönlicher Kondition können diese (sehr) anstrengend sein. Leider macht es das für uns sehr schwer, pauschal zu beschreiben, wie schwer eine Wanderung tatsächlich ist. Unsere Vorschläge sollten Sie abgleichen mit einer guten Wanderkarte und Ihrer eigenen Erfahrung, damit Sie eine schöne und unvergessliche Zeit in unserem Tal verbringen und geniessen können. Wanderkarten sind u.a. im Dorfladen erhältlich.
Lassen Sie andere (z.B an der Hotelrezeption) wissen, wohin Sie wandern und wann Sie zurück sein wollen.

Wegkategorien

(Quelle: Bergwandern, Mit Sicherheit mehr Spass; Schweizer Beratungsstelle für Unfallverhüttung)

Wanderwege
konnen in der Regel gefahrlos und ohne besondere Kenntnisse begangen werden
Kennzeignung: Gelbe Schilder
Bergwanderwege
sind überwiegend schmall und steil und können exponiert sein. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich
Kennzeignung: Gelbe Schilder mit weis-roter Spitze
Alpinwanderwege
führen teilweise durch wegloses Gelände, über Gletscher oder Fels mit kurzen Kletterstellen und sollten nur von gebirgserfahrenen Personen oder in Begleitung eines Bergführers begangen werden
Kennzeignung: Blaue Schilder mit weis-blauer Spitze
Winterwanderwege
werden unabhängig von den Sommerwegen signalisiert und sollten wegen der Lawinengefahr nicht verlassen werden
Kennzeignung: Rote Schilder

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